| Bericht vom RKCW-Segeltörn in der Karwoche 2007 |
Freitag Abend, 30. März 2007: Mit dem Bus ging es von Karlsruhe über Wörth nach Straßburg. Dort waren für die 50 Seglerinnen und Segler schon die ersten Schwierigkeiten zu meistern, denn der Bahnhof und Vorplatz in Straßburg ist eine riesige Baustelle, der Bus musste weit weg anhalten und wir hatten einen längeren Fußmarsch zwischen Bauzäunen bis zum Bahnhof. Nach kurzer Wartezeit konnten wir auf den Bahnsteig und in aller Ruhe unsere reservierten Liegewagen-Abteile belegen. Man richtete sich so gemütlich ein, wie es ging. Jeder holte sein Vesperpaket aus der Tasche, dazu ein Bier oder auch schon einen Vin Rouge, der Urlaub konnte beginnen.
Nach einer etwas unruhigen Nacht waren wir am Samstagmorgen in Toulon. Der Transferbus nach Bormes stand schon bereit, der Busfahrer erwartete uns im Bahnhofsgebäude und es ging zügig in den Hafen von Bormes les Mimosas, wo die Schiffe bereit lagen. Das Wetter war zunächst sonnig und trocken, die Lufttemperatur bei 10° C. Die Yachten wurden gecheckt und Lebensmittel eingekauft.
Leider fing es bald an zu regnen. Bei Wind zwischen 5 Bft und 7 Bft aus östlichen Richtungen und strömendem Regen liefen die ersten Yachten zwischen 14:00 h und 15:00 h in Richtung Porquerolles aus. Nur unter Sturmfock war die Distanz von 16 Sm in nur zwei Stunden (!!) abgehakt und wir lagen sicher vor Muring im Hafen.
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Sonntag, 1. April: In der Nacht hatte es mächtig geregnet und gestürmt, und noch morgens beim Weg zu den Duschen war Ölzeug angesagt, denn es regnete heftig. Eine heiße Tasse Kaffee und ein kräftiges Frühstück brachten uns schnell auf die Beine. Fünf Segelyachten mit den Skippern Gerhard Weißmüller, Günter Schachtschober, Werner Kaufmann, Harald Siebler und Dieter Kammerer liefen ca. 11:00 h aus dem Hafen aus. Der Regen hatte aufgehört, die ersten Sonnenstrahlen zeigten sich. Wir wollten Richtung Marseille. Draußen erwartete uns Wind aus Ost (prima!), Windstärke 6-8 Bft. mit Wellenhöhen bis 2,5 mtr. Es gab einen heißen Ritt unter Sturmfock. Die Logge pendelte zwischen 7 und 9 Knoten. Mit einem Schnitt von 7,5 Knoten waren die Yachten von Günter Schachtschober, Werner Kaufmann und Dieter Kammerer bereits um 14:30 h im Hafen von Bandol. Die Yachten von Harald Siebler und Gerhard Weißmüller nutzten die Gunst der Stunde und segelten an Bandol vorbei bis in den Hafen von Cassis.
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In den nächsten Tagen gingen die Yachten getrennte Wege, hauptsächlich weil es im Hafen von Cassis nur Not-Gastliegeplätze gibt. Am Montag hatten wir noch Wind aus Ost um 6 Bft. Ab Dienstag wurde der Wind schwächer und kam aus nördlichen Richtungen. Teilweise wurde Cassis angelaufen, die Calanques um Cassis wurden besucht, also Port Miou sowie die Calanque d’en Vau und Port Pin, außerdem die Häfen "La Ciotat", "Sanary-sur-Mer", "Ile des Embiez" und "St-Mandrier-sur-Mer". In St-Mandrier trafen sich am Mittwochabend die Yachten von Rolf Dobler, Peter Berghäuser, Helmut Möller, Günter Schachtschober und Dieter Kammerer. Am Donnerstag war SKS-Prüfung angesagt für vier Prüflinge, die alle bestanden. Gratulation!
Treffpunkt aller acht Segelyachten war am Donnerstagabend der Hafen von Porquerolles und am Abend das Restaurant "La Calanque" bei Mme Goglia, wo in geselliger Runde die letzten Tage Revue passierten.
Am Freitagmorgen Frühstück, Diesel tanken und noch mal ein herrlicher Segeltag. Zwischen 14:00 h und 15:00 h trafen alle Yachten im Ausgangshafen Bormes les Mimosas ein. Das Auschecken verlief schnell und problemlos. Der Transferbus brachte uns nach Toulon, wo für alle Teilnehmer das Abendessen bereitstand.
Gegen 22:00 h auf dem Bahnsteig war es noch einmal etwas hektisch beim Einsteigen. Bald kehrte Ruhe ein. Am nächsten Morgen in Straßburg wegen der Baustelle noch mal Rätselraten, wo wohl der Bus steht. Aber es klappte auch hier wieder wunderbar und zwischen 10:00 h und 11:00 h waren alle wieder zu Hause angekommen.
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Fazit:
Eine herrliche Woche mit viel Wind.
Vier Prüflinge haben den SKS Schein erworben
Ein Fußzeh gequetscht (Lukas Berghäuser)
Ein Ruder ausgefallen (Günter Schachtschober)
Viele neue Erfahrungen gesammelt
Alle Schiffe ohne Schäden zurückgebracht.
Die Organisatoren
Rolf Dobler und Dieter Kammerer
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